Friedrich Dürrenmatt - Biografie |
| Jahr | Biografie | Bibliografie | Auszeichnungen |
| 1921 | in Konolfingen/Emmental (BE)
am 5. Januar 1921 als Sohn von Reinhold Dürrenmatt, prot. Pfarrer,
und Hulda, geb. Zimmermann. |
| 1928-35 | Primarschule in Konolfingen und Sekundarschule in Grosshöchstätten |
| 1935 | Umzug der Familie Dürrenmatt nach Bern, wo FD das Gymnasium besucht |
| 1941/42 | Matura (Abitur) und Beginn des Studiums: Deutsche Literatur und Kunstgeschichte an der Uni Bern | Da fing FD zu schreiben an. Sein erster Werk: "Der Knopf" - eine Welteruntergangskomödie |
| 1942/43 | Dürrenmatt muss die Rekrutenschule besuchen und landet Hilfsdienst ehe er von der Militärpflicht befreit wird. Ab WS 1942 Philosophie & Germanistik Studium in Zürich, daneben ein wenig Naturwissenschaften. Viel lieber wäre FD Maler geworden, aber er fügte sich dem Rat des Vaters. | Am 24. Dezember 1942 beendet FD "Weihnacht" |
| 1943-45 | FD verliebt sich in die Malerin Christiane Zufferey. Allerdings erkrankt er kurz darauf an Gelbsucht und kehr nach Bern zurück, wo er ab Herbst 1943 sein Studium in Philosophie weiterführt. Er setzt sich mit Aristoteles auseinader, mit Kierkegaard, Aristophanes, Shakespeare u.a.m. | FD schreibt: "Der Folterknecht", "Die Wurst", "Der Sohn" und vollendet “Der Knopf” unter dem Titel "Komödie". Mit der Verlagssuche allerdings hat er noch kein Glück. |
| 1945 | FD trennt sich von Christine Zufferey | Publikation: "Der Alte" (Erzählung)
in der Berner Tageszeitung 'Der Bund'. Im Juli: Beginn der Arbeit am Drama "Es steht geschrieben" und an den Erzählungen: "Das Bild des Sisyphos" und "Der Theaterdirektor". |
| 1946 | Am 11. Oktober 1946 heiraten FD und Lotti Geissler. Das Ehepaar zieht nach Basel, weil Lotti Geissler am Stadttheater ein Engagement als Schauspielerin hat. | Im diesem Jahr beendet FD
"Der Doppelgänger" - das Stück wird von Radio Bern abgelehnt
und 1960 in einer Co-Produktion des NDR und des BR erstmals gesendet. Erzählungen: "Die Falle" und "Pilatus". |
| 1947 |
Sohn Peter wird am 6. August geboren. In diesem Jahr lernt FD Adolf Muschg, Max Frisch, Ernst Ginsberg, Peter Noll kennen |
Am 19. April findet die Uraufführung
von "Es steht geschrieben" am Schauspielhaus in Zürich statt:
Es endet in einem Skandal! FD arbeitet am Drama "Der Blinde" und der Erzählung "Die Stadt" und schreibt Theaterkritiken für "Die Nation". |
FD erhält den Preis der Welti-Stiftung für "Es steht geschrieben" |
| 1948 | FD wird von finanziellen Sorgen geplagt; die Familie zieht erst nach Schernelz, dann nach Ligerz am Bielersee | Am 10. Januar findet die Uraufführung
von "Der Blinde" im Theater Basel statt. FD arbeitet an "Der Turmbau zu Babel" , die er vernichtet, schreibt Sketches für das Cabaret Cornichons und fängt mit "Romulus der Grosse" an. |
| 1949 | Am 19. September wird Tochter Barbara geboren. | Am 23. April: Uraufführung von "Romulus
der Grosse" im Stadttheater Basel. Am 16. Oktober wird "Romolus der Grosse" erstmals in Deutschland (Göttingen) aufgeführt. Im selben Jahr fängt FD an "Die Ehe des Herr Mississippi" zu schreiben an. |
| 1950 | FD wird mit der Diabetes-Diagnose konfrontiert | Schreibt und veröffentlicht in Fortsetzungen "Der Richter und sein Henker". Das Werk wird vom "Beobachter" finanziert und publiziert. |
| 1951 | Geburt der Tochter Ruth | Der zweite Kriminalroman entsteht "Der Verdacht" und wird vom Beobachter publiziert. Das Hörspiel "Der Prozess um des Esels Schatten" wird am 5. April von Radio Bern gesendet. Daneben: Theaterkritiken für die "Weltwoche". "Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen" wird am 25. Juli in den Kammerspielen München uraufgeführt. |
| 1952 | Umzug ins eigene Haus in Neuchâtel | Am 26. März findet die Uraufführung
von "Die Ehe des Herrn Mississippi" in den Münchner Kammerspielen
statt. Endlich ist FD der Durchbruch in Deutschland gelungen! Im selben Jahr: Dürrenmatt in Paris: "Les Fous des Dieus". FD zum ersten Mal ausserhalb deutschen Sprachraums. Neun Prosastücke als Sammelband beim Arche-Verlag unter dem Titel "Die Stadt". Erzählung: "Der Tunnel" und Hörstpiel: "Stranitzky und der Nationalheld". |
| 1953 | Erzählung "Mister X macht Ferien". "Ein Engel kommt nach Babylon" z.T. aus dem 1948 verbrannten "Turmbau" hervorgegangen. Am 22. Dezember Uraufführung in München. |
| 1954 | Erste Erfahrung als Regisseur in Bern bei der Inszenierung "Die Ehe des Herrn Mississippi" | Schreiben an "Herkules und der Stall des Augias" und "Das Unternehmen der Wega" . Verfassen der Komödientheorie "Theaterprobleme". - Beginn der Prosakomödie "Grieche sucht Griechin" | Literaturpreis der Stadt Bern für "Ein Engel kommt nach Babylon" |
| 1955 | Arbeit an "Besuch der Alten Dame"
und Auftragsarbeit (Hörspielfassung) für den Bayrischen Rundfunk:
"Die Panne" |
| 1956 | Uraufführung
"Besuch der Alten Dame" am 29. Januar 1956 im Schauspielhaus
Zürich. November: Inszeniert "Der Besuch der alten Dame" in Basel. Hörspiel: "Abendstunde im Spätherbst". Szenische Erstaufführung "Abendstunde im Spätherbst" am 19. November 1959 im Berliner Renaissancetheater. Neufassung "Die Ehe des Herrn Mississippi". Vortrag Vom Sinn der Dichtung in unserer Zeit. |
| 1957 | Umarbeitung von "Die Panne" zum
Fernsehspiel. Drehbuch zum Fernsehfilm "Der Richter und sein Henker". Buch und Drehbuch zum Film "Es geschah am hellichten Tag" (Regie: L. Vajda). Neufassung "Ein Engel kommt nach Babylon" und "Romulus der Grosse". Erstaufführung "Der Besuch der alten Dame" in Paris. |
Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Die Panne" |
| 1958 | Uraufführung "Es geschah am hellichten
Tag" an den Berliner Fimfestspielen. Erstaufführung in englischer Sprache "Visit" (Besuch der Alten Dame) in New York und in Warschau, Krakau, Oslo, Kopenhagen und Aarhus/SE. Weiterentwicklung von "Frank der V" zusammen mit Paul Burkhard. |
Prix Italia für "Abendstunde im
Spätherbst" Literaturpreis der Tribune de Lausanne für "Die Panne" |
| 1959 | Im Mai: Reise nach New York |
19. März Uraufführung "Frank
V" im Schauspielhaus Zürich. |
Peis der New Yorker Theaterkritiker für
"The Visit" 9.11. Schillerpreis in Mannheim. FD's Dankesrede gilt "Schiller" Förderpreis "Zur Förderung des Bernischen Schrifttums" für "Das Versprechen |
| 1960 | Reise nach London |
Januar: "La Visita della Vecchia Signora"
im Piccolo Teatro Mailand November: Erstaufführung "Die Ehe des Herrn Mississippi" im Théâtre La Bruyère, Paris. Arbeit am Drehbuch für "Die Ehe des Herrn Mississippi". Münchner Schlussfassung "Frank V." |
Grosser Preis der Schweizerischen Schillerstiftung |
| 1961 | Reise nach Berlin |
Erstaufführung des Films "Die Ehe
des Herrn Mississippi" in Deutschland. "Die Physiker" Komödie. |
| 1962 | 21. Februar Uraufführung von "Die
Physiker" im Schauspielhaus Zürich. Für lange Zeit war "Die Physiker" das meistgespielte Theaterstück im deutschsprachigen Raum. Aus "Herkules und der Stall des Augias" wird eine Komödie. Erstaufführung "Die Physiker" in Santiago di Chile, Lima und Mexico-City. |
| 1963 | Uraufführung "Herkules und der Stall
des Augias" im Schauspielhaus Zürich. Miese Kritiken; Zuschauer,
die nicht verstehen. Erstaufführungen: "Die Physiker" in London (The Physicists), Amsterdam, Helsinki, Stockholm, Oslo, Palermo, Ljubljana, Warschau, Israel, Buenos Aires. "Die Heimat im Plakat" ein Buch mit satirischen Zeichnungen über die Schweiz erscheint. |
| 1964 | Ferien auf Teneriffa. Im Juni auf Einladung der UNESCO Reise in die UDdSSR zum 150. Todestag des Dichters Schewtschenko. |
Erste Ansätze zum Projekt "Stoffe",
"Geschichte meiner Schriftstellerei". |
| 1965 | Fortsetzung der Arbeit am "Der Meteor" |
| 1966 | 20. Januar Uraufführung "Der Meteor"
im Schauspielhaus Zürich. Für den NDR Drehbuch zu "Frank V." "Es steht geschrieben" wird in eine Komödie umgeschrieben und erhält den Titel "Die Wiedertäufer". "Theaterschriften und Reden" erscheinen. Der Film "Grieche sucht Griechin" wird in Deutschland aufgeführt. "Der Meteor" zum ersten Mal in Buenos Aires und London. |
| 1967 | Reise zum Schriftstellerkongress
in Moskau |
16. Februar: Erstausstrahlung des Fernsehfilms
"Frank V." im NDR. |
| 1968 | Herbst 68: Beginn der Theaterarbeit
mit Werner Düggelin in Basel |
Januar: "Monstervortrag über
Recht und Gerechtigkeit" |
| 1969 | Herzinfarkt November 69 bis Januar 1970: Reise nach Philadelphia, Florida, zu den Maja-Ausgrabungsstätten in Yukatan, den Karibischen Inseln, nach Jamaica, Puerto Rico, New York. |
8. Februar: "Play Strindberg" in
der Basler Komödie April: Der Fortgang der Basler Theaterarbeit wird durch Differenzen mit der Direktion zerstört. FD ist enttäuscht, wendet dem "Basler Experiment" den Rücken. Erster Entwurf zum Kriminalroman "Der Pensionierte", Erscheinungsjahr 1995. Zeichnet als Mitherausgeber (bis 1971) der Wochenzeitschrift "Sonntags-Journal''. Fängt sich intensiv mit den "Stoffen" zu befassen an. |
25. Oktober: Grosser Literaturpreis des Kantons
Bern. November: Ehrendoktorwürde der Temple University, Philadelphia. |
| 1970 | Berufung in den Verwaltungsrat
und die Leitung der neuen Schauspielhaus AG, Zürich, wird künstlerischer
Berater. |
22. Oktober Uraufführung des "Urfaust"
im Schauspielhaus Zürich. 10. November, Uraufführung "Portrait eines Planeten" in Düsseldorf. 12. Dezember Uraufführung "Titus Andronicus" in Düsseldorf. "Sätze aus Amerika" (Essay) erscheint. |
| 1971 | Erzählung "Der Sturz" erscheint. 25. März überarbeitete Fassung "Portrait eines Planeten" im Schauspielhaus Zürich 23. Mai Die Oper "Besuch der Alten Dame", Libretto FD, Musik Gottfried von Einem wird an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Arbeit an der Komödie "Der Mitmacher" |
| 1972 | Lehnt die Berufung zum Direktor des Zürcher Schauspielhauses ab. |
FD inszeniert am Schauspielhaus Zürich
Büchner "Woyzek". Erstaufführungen: "Die Physiker" in Vancouver. "Herkules und der Stall des Augias" in Paris und London. "Portrait eines Planeten" in Yokohama. |
| 1973 | .Inszeniert "Die Physiker" für
das Schweizer Tournee-Theater, Premiere 8.Januar in Reinach/AG. 8. März Uraufführung "Der Mitmacher" im Schauspielhaus Zürich. Das Stück wird von Publikum und Kritik abgelehnt. Am 31.Oktober inszeniert FD "Der Mitmacher" (1. überarbeitete Fassung) in Mannheim. "Der Mitmacher" wird in Warschau aufgeführt, die Oper "Der Besuch der Alten Dame" in Glyndebourne, "Play Strindberg" in Paris, London, Kopenhagen, Rio de Janeiro, Ankara. Vorwort 1 zu "Der Mitmacher" und Arbeit an den "Stoffen" |
| 1974 | Reise nach Israel |
"Zusammenhänge", Rede, die
FD überarbeitet und erweitert bis sie 1976 erscheint. Inszenierung von Lessings "Emilia Galotti" am Zürcher Schauspielhaus. Erstaufführung "Der Mitmacher" in Athen. |
Ehrenmitgliedschaft an der Ben Gurion Universität in Beerschewa |
| 1975 | 14.-20. November Vortrag gegen
die Anti-israelische Resultion der UNO anlässlich der PEN Tagung in
Wien. Krankenhausaufenthalt (s. Stoffe) |
Arbeit an "Stoffe" Beginn mit "Die Frist" - eine Komödie |
| 1976 | Reise nach Wales im November |
Die Rede "Zusammenhänge"
erscheint. "Der Mitmacher" inkl. Vorworte, erscheint. Verfilmung von "Der Richter und sein Henker". Dürrenmatt-Bilder-Ausstellung im Rest. Du Rocher, Neuchâtel. |
Wales Art Council international Writers Price 1976 |
| 1977 | 22. Februar "Der Meteor" in französischer
Sprache in Genf und Paris. Arbeit am Libretto "Ein Engel kommt nach Babylon" mit dem Komponisten Keltenborn für die Uraufführung am 5. Juni im Zürcher Opernhaus. Uraufführung "Die Frist" im Kino Corso, Zürich am 6. Oktober Erstaufführung "Der Mitmacher" in Genua. |
6. März: Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille
des deutschen Koordinationsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in der Paulskirche, Frankfurt am Main. Rede "Über
Toleranz". |
| 1978 | Arbeit an den "Stoffen". Der Film "Der Richter und sein Henker" Erstaufführung bei den Berliner Filmfestspielen. Erstaufführung "Die Frist" in Lodz /Polen. 23. November Inszenierung "Der Meteor" für das Theater an der Josefstatt in Wien Der Band "Bilder und Zeichnungen" in der Galerie Keel. (Daniel Keel = Verleger der Dürrenmattwerke) |
| 1979 | Vortrag am 24. Februar zum Geburtstag von
Albert Einstein an der ETHZ. Der Vortrag erscheint als Buch Uraufführung von "Die Panne" als Komödie in Wilhlemsbad/ Hanau. Erstaufführung von "Die Frist" in Rostock. |
19. Juni Grosser Literaturpreis der Stadt
Bern |
| 1980 | Erste Werkausgabe in 29 Bänden: Das dramatische Werk in 17 und das Prosawerk in 12 Einzelbänden, ausserdem "Über Friedrich Dürrenmatt", Essays, Aufsätze, Zeugnisse und Rezensionen über Gottfried Benn bis Saul Bellow. |
| 1981 | 10. Januar zum 60. Geburtstag Festakt im Schauspielhaus Zürich. Würdigung durch den Schweiz.Bundepräsidenten Kurt Furgler. Laudatio: Hugo Lötscher März bis Juni: Writer in Residence an der University of California / LA 23.-25. April Internationales Dürrenmatt-Symposium in LA |
Festvorstellung der am 31. Dezember 1980 uraufgeführten, mittlerweile fünften Fassung von "Romulus der Grosse" im Zürcher Schauspielhaus. Ausstellung Bilder und Zeichnungen bei Loeb in Bern. |
zum 60. Geburtstag: Ehrendoktorwürde der Universität Neuenburg November: Weinpreis für Literatur der edition text + edition Göttingen |
| 1982 | Arbeit an "Achterloo" 15. Juli Vortrag am ETH-Symposium "Wissenschaft und Tradition" in Zürich: "Über die Wechselwirkung (störend, fördernd) zwischen Kunst und Wissenschaft" 28. November: Fernsehfassung "Besuch der Alten Dame" |
| 1983 | 16. Januar: Tod von Ehefrau Lotti November: Reise nach Griechenland Dezember: Reise nach Südafrika |
6. Oktober Uraufführung "Achterloo", Schauspielhaus Zürich | 29. April: Ehrendoktorwürde der Universität Zürich |
| 1984 | 8. Mai: Eheschliessung mit
Charlotte Kerr, Regisseurin, Schauspielerin, Journalistin, Autorin, Tochter
des Literaturkritikers Alfred Kerr |
Juni: Niederschrift "Minotaurus"
, eine Ballade, Zeichnen Neufassung der Komödie "Achterloo" Erstaufführung "Die Panne" in Paris Vortrag "Kunst und Wissenschaft" an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M. 26. Dezember: Filmportrait von Charlotte Kerr "Portrait eines Planeten von und mit Friedrich Dürrenmatt" |
28. Februar: Carl-Zuckmayer-Medaille des
Landes Rheinland-Pfalz 20. März Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur, Laudatio: Hans Weigel |
| 1985 | Reise nach Ägypten |
"Minotaurus" erscheint.
Vollendung des Romans "Justiz" Einführung in das Werk des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue, an den Berliner Festspielen September: Ausstellung Friedrich Dürrenmatt, das zeichnerische Werk im Musé d'Art et d'Histoire "Dürrenmatt in Kairo" wird in Kairo uraufgeführt. Das Stück behandelt die Schwierigkeiten des Übersetzens u.a. in die arabische Sprache |
4. Oktober: Bayrischer Literaturpreis, Laudatio: Werner Ross |
| 1986 | September: Reise nach Sizilien |
September: "Der Auftrag"
oder "Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter", Novelle |
September: Literaturpreis für "Justiz"
in Sizilien 10. November: Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Würtemberg. Dankesrede FD: "Das Theater als moralische Anstalt heute" Laudatio: Jacob Steiner |
| 1987 | Februar: Reise nach Moskau zum
Friedensforum für eine atomwaffenfreie Welt |
März: Internationaler Preis für Humor und Satire in der Literatur "Hitar Petar" |
| 1988 | "Versuche" bei Diogenes.
Fernsehfassung: "Abendstunde im Spätherbst", Erstausstrahlung ZDF 8. Mai 17. Mai Uraufführung "Achterloo IV" in Schwezingen |
15. Oktober Prix Alexei Tolstoi |
| 1989 | 17. Juni: Dürrenmatt vermacht
seinen literarischen Nachlass der Schweiz. Eidgenossenschaft unter der Bedingung,
dass ein Literaturarchiv gegründet werde |
Der Roman "Durcheinandertal" erscheint im September | 27. April: Verleihung des Ernst-Robert-Curtius-Preises für Essayistik 1989 in der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn. Rede: Über das vaterländische Gefühl. Laudatio: Oskar Lafontaine |
| 1990 | Reise nach Polen, Krakau, Besuch von Auschwitz und Birkenau | Oktober: Band 2 "Stoffe
IV-IX" November: Rede auf Václav Havel anlässlich der Verleihung des Gottlieb-Duttweiler-Preises am 22. November 1990 in Rüschlikon bei Zürich, "Die Schweiz - ein Gefängnis" Laudatio auf Michail Gorbatschow zur Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille durch die Deutsche Gesellschaft für die Vereinigten Nationen am 25. November 1990 in Berlin, "Die Hoffnung, uns am eigenen Schopfe aus dem Untergang zu ziehen." |
| 14.12.1990 | Friedrich Dürrenmatt stirbt
in seinem Haus in Neuchâtel |
Aus dem Nachlass: "Gedankenfuge" "Der Pensionierte" - Fragmente Werkausgabe in 37 Bänden |
| Zu Charlotte Kerr: Sie war das beste, was Dürrenmatt nach dem Tod seine Frau Lotti passieren konnte. Das zeigt auch das Buch "Die Frau im roten Mantel" von Charlotte Kerr mit Bildern und Briefen von Friedrich Dürrenmatt für bzw an Charlotte Kerr. (re) |
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zusammengestellt von Regula Erni, September 2002 |
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